Presseartikel

Heimeliges Weihnachtsdorf

op-online vom 03. Dezember 2018

Sprendlinger Adventsmarkt wieder Besuchermagnet

Freunde treffen, plaudern und mit Glühwein anstoßen – auch diese Besucher wärmten sich von innen und ließen es sich gut gehen.
© Jost


Sprendlingen - Glühwein, Wildschweinwurst, Schnitzkunst und weihnachtliche Melodien: Der Sprendlinger Adventsmarkt lockt die Dreieicher auf den Lindenplatz.
Von Nicole Jost

Viele Besucher kommen an den drei Tagen und die Organisatoren sind bereits am frühen Samstagabend sehr zufrieden mit der Resonanz. Der Reigen der Dreieicher Weihnachtsmärkte ist eröffnet: In Sprendlingen flanieren die Besucher am Wochenende über den Adventsmarkt auf dem Lindenplatz. Die angestrahlte Erasmus-Alberus-Kirche, der große Tannenbaum und die 25 Holzbuden wecken auch bei Menschen weihnachtliche Gefühle, die am ersten Adventswochenende vielleicht noch nicht so dem Zauber des bevorstehenden Festes erlegen sind. Der Duft von Glühwein und die weihnachtlichen Melodien des STG-Musikzugs, der zur Eröffnung am Freitagabend und am Sonntagnachmittag aufspielt, tragen zur heimelig-festlichen Stimmung bei.

Das Dreier-Team des Gewerbevereins AKTIVes Dreieich mit Peter Theuer, Maximilian Siegl und Andreas Stroh hat sich wieder viel Mühe gegeben, um den Besuchern ein attraktives Marktangebot präsentieren zu können. Unter den 25 Budenbetreibern sind immerhin sieben Kunsthandwerker, die mit originellen Geschenkideen aufwarten.

 

Wenn Klaus Staiger zur Motorsäge greift, geraten kleine und große Leute ins Staunen.

Klaus Staiger, der Zimmermann aus Baden-Württemberg, ist mit seiner Motorsäge und den Holzskulpturen schon im dritten Jahr in Folge auf dem Lindenplatz. Seine Kunst entstehen zu sehen, lockt viele staunende Gäste an. Scheinbar mühelos sägt er aus einem Holzklotz ein fein gearbeitetes Tier, ein Herz oder einen Stern. Das bringt ihm in Sprendlingen Jahr für Jahr mehr Fans ein.

Alexandra Rack ist zum ersten Mal Ausstellerin auf dem Adventsmarkt. Die Ton-Handwerkerin aus Freigericht hat zauberhafte Elfen mitgebracht, sehr einfach gehaltene Engel und zusätzlich ein paar Schlaf-Schafe, die ihre Mutter näht. „Ich habe einen großartigen Platz bekommen, die Leute sind nett und wie es für mich in Sachen Vermarktung dann wirklich läuft, kann ich wohl erst am Sonntagabend sagen“, erklärt Rack. Die Stimmung und die Atmosphäre mag sie aber sehr.

Für die Weihnachtsgeschenke-Sucher gibt es zudem einen Stand mit warmen Wintermützen mit austauschbaren Bommeln aus Kunstfell, handgemachte, duftende Seifen und eine schöne Auswahl an Adventsschmuck.

Der Tanzsportclub Bimmbär verkauft heißen Orangensaft, frische Waffeln und Unmengen selbst gebackener Plätzchen. Die Einnahmen kommen der Jugendarbeit des Vereins zugute, so brauchen die Tanzmariechen neue Kostüme. Beim Götzenhainer Jagdpächter Claudio Andreotti gehen die Wildschweinbratwürste und der Schinken weg wie warme Semmeln.

Zufrieden schaut auch Maximilian Siegl auf den gut gefüllten Lindenplatz. An seinem Weinstand stehen die Besucher Schlange, um die kleinen Stiefelchen mit rotem oder weißem Glühwein gefüllt zu bekommen. „Das ist schön. Aber ich habe da ja auch etwas Besonderes. Ich mische schon seit zwei Wochen Glühwein, der Rote ist ein Schilcher-Glühwein. Da ist nichts Gekauftes aus der Flasche, das einfach in den Topf geschüttet wird. Das ist alles selbst gewürzt“, betont er.

 

Alexandra Rack aus Freigericht war erstmals beim Sprendlinger Adventsmarkt dabei. Zauberhaft sind zum Beispiel ihre aus Holz gefertigten Schneemänner.

Der Mitorganisator des Adventsmarktes ist aber nicht nur über das eigene Geschäft erfreut, er mag den Andrang an den Buden, der schon am Freitagabend groß ist. Als Bürgermeister Dieter Zimmer das Treiben um 19 Uhr offiziell eröffnet, ist der Lindenplatz trotz des immer wieder einsetzenden Nieselregens voll. „Es war im vergangenen Jahr eine gute Entscheidung, schon am Freitagabend zu eröffnen“, meint Siegl. Viele Sprendlinger nutzen das, um sich nach der Arbeit auf einen kleinen Plausch und einen Glühwein zu treffen.

Nach vielen Jahren Pause dreht sich am Rande des Lindenplatzes wieder ein Mini-Kettenkarussell. „Da haben wir lange gesucht und das lassen wir uns auch richtig Geld kosten. Es ist eine Attraktion für die kleinen Gäste und ihnen müssen wir schließlich auch etwas bieten“, sagt Siegl.

 

 

 

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